Lebenslagen im Alter

Alt werden im Quartier

In der Zukunft steigt der Anteil älterer Menschen weiter an und das erfordert in unseren Quartieren den Aufbau wohnortnaher Angebote, die ein selbst bestimmtes Leben bis ins hohe Alter gewährleisten können. Neben baulichen Aspekten geht es dabei um bedarfsgerechte haushalts- und personenbezogene Dienstleistungen für Ältere.
Eine enge Zusammenarbeit von Wohnungswirtschaft, Kommunen und anderen Akteuren bei der Entwicklung wohnortnaher Dienstleistungen für das Alt werden im Quartier ist von daher eine Notwendigkeit.
Die vorliegende Dokumentation zeigt die Vorträge und Ergebnisse der Veranstaltung „Alt werden im Quartier – Kooperationen für wohnortnahe Dienstleistungen einer Fachveranstaltung in Dortmund. Mehr zu Wohnen und Lebenslagen im Alter unter dem Menüpunkt ‚Downloads‘ 


 

Steigende Altersarmut

Die Altersarmut steigt rapide – musste 2003 lediglich mehr als 250 000 Rentner zum Amt gehen, um über die Runden zu kommen, waren es 2010 dem Statistischen Bundesamt zufolge schon mehr als 400 000 und Ende 2017 mit 544 090 noch einmal ein Drittel mehr. Dabei ist das nur die halbe Wahrheit, denn viele arme Rentner schämen sich, Grundsicherung zu beantragen. Die tatsächliche Zahl der Bedürftigen sich sicher weitaus höher.Die Zahl der Empfänger über 65 Jahre betrugen 2012 465.000, eine Erhöhung gegenüber 2011 von 55.000 Bezieher. Das bedeutet eine deutliche Aussage über die wachsende Altersarmut.
Die AG 60 plus fordert die zukünftige Regierung auf, alles dafür zu tun, die Anzahl der wachsenden Hilfeempfänger zu stoppen. Die gesetzliche Rente muss über dem Betrag der Grundsicherung liegen.
„Die gesetzliche Rente und die Erwerbsminderungsrente müssen armutsfest gemacht werden“, erklärt Mascher vom vdk.