Seniorenbeiräte

Das Thema „Seniorenbeiräte mit Mitspracherecht in den Parteigremien“ soll schon lange in der HGO (Hessische Gemeindeverordnung) verankert werden. Bereits drei frühere Anträge der AG 60plus zum Thema „Seniorenbeiräte“, wurden verabschiedet. Bis jetzt sieht die jetzige Landesregierung keine Notwendigkeit, die Verankerung in die HGO zu vollziehen.

Dazu Download: Kl.Anfrage


Kreisseniorenbeirat im Kreis Groß-Gerau. Wir sind der Ansicht, dass sich auch die Notwendigkeit eines Kreisseniorenbeirats für den Kreis Groß Gerau ergibt. Die stetig wachsende Zahl der Älteren in der Bevölkerung des Kreises macht die Unterstützung in der Altenpolitik durch den Beirat zwingend erforderlich.

Der Kreisseniorenbeirat verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Sein Hauptziel besteht in der Vertretung der Interessen und gesellschaftspolitischen Belange älterer Menschen gegenüber den Abgeordneten des Kreistages, den Parteien, den Verbänden und der Öffentlichkeit. Der Beirat unterstützt insbesondere alle Maßnahmen, die mit dazu beitragen, eine den gesellschaftlichen Erfordernissen angepasste Altenpolitik im Landkreis zu erreichen. Er vertritt die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner und setzt sich für deren Belange ein.

Der Beirat sollte praktische Hilfen geben und Initiativen zur Selbsthilfe unter den Seniorinnen und Senioren anregen. Darüberhinaus sollte er die Bildung weiterer Seniorenbeiräte in den Städten, Ämtern und Gemeinden des Kreises unterstützen.

Wichtiger Bestandteil der Arbeit sind die Durchsetzung der Leitlinien zur Seniorenpolitik der Landesregierung in den jeweiligen Kommunen und die Förderung der Ziele der seniorenpolitischen Leitlinien des Landkreises. Der Beirat betreibt die Sammlung und Weiterführung der Erfahrungen aus der Seniorenarbeit des Landes und des Kreises. Er berät die Entscheidungsträger des Landkreises in allen Angelegenheiten, die ältere Menschen betreffen, um deren volle Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und ihre Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Er setzt sich ebenso für die Förderung und Entfaltung von Kultur, Bildung, Fortbildung und Sport für Ältere sowie die Altenhilfe ein.

Seine Mitglieder sind ehrenamtlich tätig, müssen am Wahltag das 60. Lebensjahr vollendet haben und mit ihren Wohnsitz im Kreis gemeldet sein. Die Aufgaben müssen in einer Satzung geregelt werden.


Dazu: die Empfehlungen des Landesseniorenbeirats:   60plus-ubgg.de/files/2012/02/Emp  

Richtlinien und Empfehlungen der Stadt Rüsselsheim:  60plus-ubgg.de/files/2012/08/ric…